Sonnwendfahrt 2010, Überstellung DS PASCAL
Rund um die heurige Sonnwendfahrt nutzten wir die Gelegenheit, den in Renovierung befindlichen Zugdampfer PASCAL zur Rumpfrevision in die Schiffswerft Linz zu transportieren. PASCAL soll ja zum Hafenfest Anfang September seine ersten Runden drehen, Maschine und Kessel sind fast fertig, nun müssen Außenhaut, Wellenlager, Propeller und Ruder kontrolliert und ggf. repariert werden.
So starteten wir, Charly, Oskar, Walter H., Hans und ich, am Freitag, 18.6., um in einer ersten Etappe nach Krems zu kommen. Steigende Pegel und schlechtes Wetter machten die erste Reise nicht einfacher, im "Berndorfer Grabl" unterhalb Altenwörth machten wir 5,5 km/h, in stärkstem Regen und mit halber Sicht...und mit äußerster Kraft, "Hebel auf dem Tisch".

Samstag war zunächst ein wenig Entspannung angesagt, nachmittags bereiteten wir, verstärkt um Wilma als Fahrgastbetreuerin, ARTHUR KASPAR für die Abendrunde zur Sonnwendfahrt her. Wettermäßig blieb es eher "englisch" - kühl und feucht - stimmungsmäßig waren wir guter Dinge. Die 25 Chartergäste an Bord genossen ein tolles Spektaktel, in Rossatz schossen die Raketen direkt über unsere Köpfe...und dank des schlechten Wetters waren auch die sonst so geährlichen "Joghurtbecher" (Sportboote) eher spärlich und sehr zivilisiert.
Sonntag morgen bandelten wir den Koppelverband wieder zusammen, und mit einem eleganten Rondo im engen Hafenbecken (bei dem mir am Steuer ganz schön heiß wurde) verabschiedeten wir uns von den Kremser Freunden. Der Kampf gegen die Naturgewalten sollte weiter gehen - Pegel Kienstock erreichte an diesem Tag 540 und mehr Zentimeter, wir fuhren wieder einmal gegen das Wasser an.

Bei Schönbühel (Kuh und Kalb, das Kalb war schon "ertrunken") machten wir heiße 3,5 km/h. Ab Melk war wieder Stauseefahren angesagt, gegen 19:00 erreichten wir Ybbs und entschlossen uns, solange es möglich wäre, weiterzufahren. Die Lände Sarmingstein passierten wir in so guter Zeit, daß wir die Passage des Strudens auch noch wagten und schließlich um 21:15 am WGD-Ponton in Grein festmachten.

Montag nach dem Morgengrauen erschallte Charlies Weckruf, und um 5:30 zischten bereits die Startventile - weiter gings, gen Linz. Das Machland gestaltete sich zäh und immer zäher, je näher wir der Kraftwerksmauer Wallsee kamen. In Enns kehrten wir bei der AVIA-Bunkerstation ein um ein wenig Gasöl nachzufassen - die Pegelstände hatten meine Spritberechnung ein wenig durcheinandergebracht. Am frühen Nachmittag waren wir bei Karl auf dem EP111 auf Kaffee und frischen, selbstgebackenen Eierlikör-Gugelhupf eingeladen. Großes Hallo und eine wohltuende Abwechslung unseres Speiseplans, der im wesentlichen von den Resten des Sonnwendfahrtbuffets beherrscht war.
Und schließlich erreichten wir den Linzer Winterhafen! Nach dem wohlverdienten Manöverbier kamen noch Sepp, Martin, Wolfgang und Karl-Heinz von der SCHÖNBRUNN zu Besuch, wir konnten die frisch renovierte TRAISEN besichtigen, es war noch ein längerer Abend... :-)

Der Dienstag stand im Zeichen des EXPRESSSCHIFFES ARTHUR KASPAR - denn die Wassermassen, die uns die Bergfahrt so erschwert hatten, sorgten nun für rasante Fahrt und Rekordzeiten.
Abfahrt Linz: 6:00 - Ankunft Korneuburg: 16:15, mehr ist dazu nicht zu sagen. Wir waren froh, wieder daheim zu sein, ohne Probleme und gesund. Die Maschine ist ordentlich "ausgeheizt" worden, was ihr sicher gutgetan hat.

Danke an alle, die diese Fahrt möglich gemacht haben!
So starteten wir, Charly, Oskar, Walter H., Hans und ich, am Freitag, 18.6., um in einer ersten Etappe nach Krems zu kommen. Steigende Pegel und schlechtes Wetter machten die erste Reise nicht einfacher, im "Berndorfer Grabl" unterhalb Altenwörth machten wir 5,5 km/h, in stärkstem Regen und mit halber Sicht...und mit äußerster Kraft, "Hebel auf dem Tisch".

Samstag war zunächst ein wenig Entspannung angesagt, nachmittags bereiteten wir, verstärkt um Wilma als Fahrgastbetreuerin, ARTHUR KASPAR für die Abendrunde zur Sonnwendfahrt her. Wettermäßig blieb es eher "englisch" - kühl und feucht - stimmungsmäßig waren wir guter Dinge. Die 25 Chartergäste an Bord genossen ein tolles Spektaktel, in Rossatz schossen die Raketen direkt über unsere Köpfe...und dank des schlechten Wetters waren auch die sonst so geährlichen "Joghurtbecher" (Sportboote) eher spärlich und sehr zivilisiert.
Sonntag morgen bandelten wir den Koppelverband wieder zusammen, und mit einem eleganten Rondo im engen Hafenbecken (bei dem mir am Steuer ganz schön heiß wurde) verabschiedeten wir uns von den Kremser Freunden. Der Kampf gegen die Naturgewalten sollte weiter gehen - Pegel Kienstock erreichte an diesem Tag 540 und mehr Zentimeter, wir fuhren wieder einmal gegen das Wasser an.

Bei Schönbühel (Kuh und Kalb, das Kalb war schon "ertrunken") machten wir heiße 3,5 km/h. Ab Melk war wieder Stauseefahren angesagt, gegen 19:00 erreichten wir Ybbs und entschlossen uns, solange es möglich wäre, weiterzufahren. Die Lände Sarmingstein passierten wir in so guter Zeit, daß wir die Passage des Strudens auch noch wagten und schließlich um 21:15 am WGD-Ponton in Grein festmachten.

Montag nach dem Morgengrauen erschallte Charlies Weckruf, und um 5:30 zischten bereits die Startventile - weiter gings, gen Linz. Das Machland gestaltete sich zäh und immer zäher, je näher wir der Kraftwerksmauer Wallsee kamen. In Enns kehrten wir bei der AVIA-Bunkerstation ein um ein wenig Gasöl nachzufassen - die Pegelstände hatten meine Spritberechnung ein wenig durcheinandergebracht. Am frühen Nachmittag waren wir bei Karl auf dem EP111 auf Kaffee und frischen, selbstgebackenen Eierlikör-Gugelhupf eingeladen. Großes Hallo und eine wohltuende Abwechslung unseres Speiseplans, der im wesentlichen von den Resten des Sonnwendfahrtbuffets beherrscht war.
Und schließlich erreichten wir den Linzer Winterhafen! Nach dem wohlverdienten Manöverbier kamen noch Sepp, Martin, Wolfgang und Karl-Heinz von der SCHÖNBRUNN zu Besuch, wir konnten die frisch renovierte TRAISEN besichtigen, es war noch ein längerer Abend... :-)

Der Dienstag stand im Zeichen des EXPRESSSCHIFFES ARTHUR KASPAR - denn die Wassermassen, die uns die Bergfahrt so erschwert hatten, sorgten nun für rasante Fahrt und Rekordzeiten.
Abfahrt Linz: 6:00 - Ankunft Korneuburg: 16:15, mehr ist dazu nicht zu sagen. Wir waren froh, wieder daheim zu sein, ohne Probleme und gesund. Die Maschine ist ordentlich "ausgeheizt" worden, was ihr sicher gutgetan hat.

Danke an alle, die diese Fahrt möglich gemacht haben!
donaudampfer - 2. Jul, 10:28




